Die alte Welt würde noch vor dem Ende des 20. Jahrhunderts auseinander fallen. Aber Bennett prophezeite keinen totalen Untergang und totale Zerstörung; vielmehr rief er Männer und Frauen dazu auf, eine Gegenbewegung zu erschaffen, welche die Basis für die Neue Welt legen würde.

Bennett verwies auf bekannte bedrohliche Vorzeichen:

- Die moralisch ungebremste Beschleunigung von Technologie, mit der Verdopplung des „Wissens“(was größtenteils uninterpretierte Information ist) innerhalb von weniger als zehn Jahren und die kaum vorhandene visionäre Führung, die fähig wäre diese Informationen zu interpretieren.


- Die Proliferation von Atomwaffen.


- Die Bevölkerungsexplosion und instabile Nahrungsversorgung.


- Zunehmende wissenschaftliche Belege für globale Klimaveränderungen.


- Gigantische Staats – und Unternehmensstrukturen, die nicht in der Lage wären, die folgenden Ereignisse unter Kontrolle zu halten.

Bennett sah eine Zeit von Panik und Zusammenbruch voraus, in welcher das Vertrauen in traditionelle Institutionen und Regierungen unwiderruflich verloren werden würde. Nach einer Übergangsperiode von 30 bis 40 Jahren, würde eine neue Gesellschaftsordnung entstehen.

„Es wird weder Kapitalismus noch Kommunismus sein, weder national noch international sein, sondern hauptsächlich aus experiementellen, autarken Siedlungen bestehen, in denen man gemeinsam lernen werde zu überleben. Die großen Städte werden langsam entvölkert werden und verfallen. Nationale Regierungen werden von Agenturen ersetzt werden, deren Hauptfunktion sein werde, die vitale Versorgung sicher zu stellen. Das Leben wird sich vereinfachen.“

Quelle: http://www.progressiveears.com/frippbook/ch07.htm