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In Deutschland war er der Gast von Kaiser Wilhelm II und wohnte im Palastgarten. Der Kaiser genoss dort besonders ein von Shivapuri Baba zubereitetes südindisches Gericht(Sambar).

In den USA hielt sich Shivapuri Baba in Los Angeles auf, meistens in der Nähe von Universitäten und traf Intellektuelle und Professoren.

In Russland war er Gast von Graf Leo Tolstoi, der ihm Russisch beibrachte. Shivapuri Baba lehrte Tolstoi Sanskrit, die Gita, die Veden und Vedanta, die den grossen Schriftsteller beeinflussten so dass in seinen späteren Stücken die Charaktere auch östliche Gedanken ausdrückten. Als der Shivapuri Baba Russland verlassen wollte, verlegte Tolstoi dies immer wieder auf "Morgen" und wollte nichts davon hören. Für einen Pilger war es aber gegen die Regeln längere Zeit an einem Ort zu verbringen. Schon drei Monate waren vergangen! Deshalb "entkam" er eines Nachts wie ein Dieb aus der gemütlichen Unterkunft, ohne sich von seinem liebenswürdigen Gastgeber zu verabschieden.

G.B. Shaw sagte: "Ihr indischen Heiligen seid die nutzlosesten Menschen. Ihr habt keinen Respekt für die Zeit." Shivapuri Baba erwiderte: "Ihr seid Sklaven der Zeit. Ich lebe in Ewigkeit."

In England (1896-1901) hatte Shivapuri Baba 18 private Treffen mit der Queen Victoria. Die Themen ihrer Gespräche sollen Indien und besonders das Mysterium des Todes gewesen sein.


In der Schweiz traf er den jungen Albert Einstein. Einstein sagte zu ihm: "So sind sie also in die Schweiz gekommen!" Shivapuri Baba erwiderte: "Nein, die Schweiz ist zu mir gekommen!"

Shivapuri Baba sagte zu ihm: "Objektiv gesehen existiert nur Gott. Relativ betrachtet sind keine zwei Dinge oder Wesen exakt gleich. Deshalb ist 1+1=2 passend aber nicht korrekt." Einstein sagte: "Ja, ich habe auch darüber nachgedacht, aber ich war noch nicht in der Lage es zu beweisen."


Haben Sie Marconi in Italien getroffen? Ja, Marconi arbeitete damals an der Entwicklung der drahtlosen Nachrichtenkommunikation. Ich sagte ihm: "Was immer wir sagen geht um die ganze Welt und kommt wieder zu uns zurück." Er hatte dann eine Idee.


Haben Sie Madame Curie und Pierre Curie in Paris getroffen? Ja, ich verbrachte einige Zeit bei ihnen. Sie arbeitete damals an der Herstellung von Radium.


zusammengestellt aus den folgenden Büchern:

Bennett - Eine lange Pilgerreise

Shrestha - Rechtes Leben

Singh - Rechtes Leben